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(nicht nur unsere?) Rudelführerfehler

Familienzuwachs mit zu viel Gewicht und zu viel Bewegung und einer Frühkastration anstatt Erziehung

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Paul Fröhlich
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** WG+Rudel
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Vorzüge+Tricks+Macken
Mein Tagebuch
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** HD 2007
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Arthrose 2008
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Allergien 2009
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** (k)ein gesundes 2010
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** "Forrest" Fröhlich 2011
Rudelführerfehler
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Familienzuwachs
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Ernährung
einfach tierisch
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Leidensgenossen
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Fotos+gifs+Texte
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Tierschutz
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** HunDe-Tragehilfe
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Gästebuch
** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE ** Impressum

 

auf ein Wort:

Kranke Hunde sollen, besser, dürfen sich nicht vermehren, ganz klar.

Die Welt ist reich genug an armen Hundeseelen, die ein Zuhause dringend brauchen.

ABER Kastrationen sollten nur bei ausgewachsenen Hunden vorgenommen werden, sofern es medizinisch unabdingbar ist. Gegen ungewollte Vater und Mutterschaften reicht eine "Samenstrang-durchtrennung" oder ein Plastikhöschen in der Regel aus.

Bitte überlegen Sie immer, welch schweren Eingriff Sie vornehmen lassen -und lassen Sie sich gründlich aufklären. Nur, weil es gang und gäbe geworden ist, ein Tier dieser OP zu unterziehen, ist es noch lange nicht zwingend angebracht!!

Eine Kastration macht aus keinem Raufbold einen handzahmen Hund und ist keinesfalls ein Allheilmittel gegen eine eventuelle Rudel-Führungsschwäche!!
Wer also, wie wir, auf den derart schlechten Rat eines vermeintlich "wohlmeinenden" Arztes hört, verliert mit Sicherheit mehr als er gewinnt.

Und wer von dem natürlichen Lauf der Dinge bei einem Hundemädchen nicht gestört werden möchte, der möge die Artikel von Herrn Dr. Schrader und Herrn Dr. Cramm noch ein zweites mal lesen.

Pr. Dr. Mark Flückinger
Universität Zürich:
Zitat
" Eine Fütterung, die den Hund sehr schnell wachsen, insbesondere schnell an Gewicht zunehmen lässt, fördert die fehlerhafte Entwicklung der Hüftgelenke nachweislich. Ein Hund mit Veranlagung zur HD, kann sich die Hüftgelenksdysplasie geradezu anfressen."
mehr >>>
Golden-Tabelle
Hunde-Gewicht in etwa:
(ohne Gewähr)
mit 2 Monaten 7-8 Kg
mit 3 Monaten 10-12 Kg
mit 4 Monaten 14-16 Kg
mit 5 Monaten 18-20 Kg
mit 6 Monaten 22-24 Kg
mit 7 Monaten 25-28 Kg
mit 8 Monaten 27-30 Kg
mit 12Monaten 28-32 Kg
ausgewachsen: 29-34 Kg
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Tja, Herrschaften, ich hatte es früh "drauf", Herzen für mich zu gewinnen.
Liebe Hundefreunde, jetzt möchte ich mich ausnahmsweise zu Wort melden,
obwohl ich Paulchen versprochen habe, dass er seine Webseite alleine gestalten
darf, aber beim Thema Rudelführerfehler möchte ich selbst mit Ihnen sprechen.
Denn wir haben nicht nur einen vermeidbaren Fehler gemacht, wir haben so ziemlichalles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Aus Unwissenheit, aufgrundfalscher Beratung, fehlender Informationen, und zu Anfang aufgrund unseres ersten, vorsichtig formuliert: gedankenlosen Tierarztes:
 
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Wir haben dem Bauernhof-Hobby-Züchter nicht genau auf die Finger gesehen,
bzw. die Unterlagen überprüft. Wir haben uns (natürlich) von den bezaubernden
Hundebabys einwickeln lassen. Dabei hatten wir bei unserem ersten "mal gucken
gehen" extra kein Geld mitgenommen, aber bitte, wozu gibt es Bankautomaten?
Was sicher für jeden nachvollziehbar ist, der erst einmal so ein Fellknäuel
auf den Arm genommen hat. Der Verstand setzt aus, die Liebe ein. Leider
haben auch wir dazu beigetragen, dass ein "Vermehrer" sein Geld verdient.
Bauernhofhund ohne Papiere, ja, DAS war uns doch egal. Zumal es eh keine
Garantie auf einen HD-freien Hund gibt. Und auf einen Stammbaum haben wir
auch keinen Wert gelegt.
HEUTE würden wir keinen Hund aus unkontrollierter Zucht kaufen. Er brauchte
kein Champion zu sein, keine Ahnentafel haben, aus der blaues Blut tropft.
ABER dass er aus einer verantwortungsvollen Zucht kommt, dass seine
GANZE FAMILIE HD-frei ist, dass seine Eltern und Großeltern frisch und
vernünftig ernährt worden sind, dass die "Mutter" nicht als Wurfmaschine
benutzt wird und wurde, DAS wären unsere Bedingungen. Und das kann man
schon kontrollieren, darüber wird Ihnen auch jeder verantwortungsvolle Züchter
gerne Auskunft geben.
 
HD - Gefährdung
Zu den Rassen, die besonders HD gefährdet sind gehören nach Untersuchungen
von Dr. Mark Flückiger von der Veterinär-Chirurgischen Klinik der Universität Zürich:
der Golden und der Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund,
Neufundländer, die Setter (Irish, English und Gordon)
Gründe für die nach wie vor hohe Zahl von HD Erkrankungen sind der von den
Rasseclubs gebilligte Zuchteinsatz dysplastischer Elterntiere (HD-Grad C),
das Einkreuzen von schlecht kontrollierten ausländischen Blutlinien (insbesondere
aus England, wo auch für hochgradig dysplastische Hunde keine Zuchtbe-
schränkung besteht!) und das weitgehende Fehlen einer Nachzuchtkontrolle.
Diese würde auch als Grundlage für eine Zuchtwertschätzung dienen
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Wir haben uns (natürlich) den dicksten und tolpatschigsten
Welpen aus dem Wurf ausgesucht.
Woraus man zweierlei ableiten kann, dass er erstens keine Probleme hat, sich
gegen die Geschwister am Napf durchzusetzen und ein kleiner "Haudegen" ist,
oder, netter gesagt, über eine gewisse innere und auch äußere Stärke verfügt.
Zweitens, seine Gewichtszunahme ganz besonderes Augenmerk erfahren sollte.
HEUTE wissen wir, dass Welpen, die besonders "charakterstark" sind,
eine besonders konsequente und aufmerksame Erziehung brauchen. Dafür braucht
man Zeit, Geduld und Nervenstärke. Darüber hinaus ist zu schnelles Wachstum,
bei dem die Gelenke kaum mithalten können, ausgesprochen HD - fördernd.
Ohne "hoch gehungert" zu werden, sollten Hunde bereits im Wachstum schlank
gehalten werden, auch wenn das Erwachsenwerden somit vielleicht 2-3 Monate
länger dauert.
Die Gefahr, dass ins Kraut schießende Hunde Gelenkprobleme
bekommen, wird definitiv von viel zu vielen Ärzten unterschätzt!
 
"Der Hund sollte möglichst langsam und mager groß werden. Er erreicht seine
genetisch vorgesehene Größe dann halt erst ein bis zwei Monate später."
Daniel Koch
BITTE informieren Sie sich genauestens, was für die jeweilige Rasse noch als
normal gilt und stellen Sie besser zu früh als zu spät auf "Erwachsenenfutter" um.
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Da unser Paulchen versuchte, uns zu erziehen und seinen Willen durchzusetzen,
riet uns unser erster TA dringend zu einer Frühkastration: "denn wir würden
mit unserem Hund, einem Alpha-Tier, sonst nicht fertig".
HEUTE wissen wir, dass eine konsequente Erziehung mit ruhiger Hand,
das Problem hätte lösen müssen. Wer das Maß an Autorität nicht findet,
um sich als Rudelführer durchzusetzen, sollte besser ganz die Hände
von Welpen lassen.
Eine Kastration "um ihm den Schneid abzukaufen" ist mit Sicherheit
die falsche Wahl des Mittels bei ungebärdigen Rüden.
Der gesamte Hormonhaushalt des jungen Hundes wird durch die Früh-Kastration
aus der Bahn geworfen, was einigen Krankheiten, bis hin zur HD, Vorschub leistet.
Dass andere Hunde ihn lebenslang nicht für voll nehmen und dominieren wollen,
ist für seine Psyche auch eine wirklich nicht zu unterschätzende Belastung.
Ich höre unseren damaligen TA noch sagen: Dann bleibt "er" ein Leben lang ein Kasper.. DAS fanden wir nicht schlimm, aber über die Gefahren einer Kastration,
wurden wir NICHT aufgeklärt. Lassen Sie keinen Hund wegen leichterer Führbarkeit
kastrieren, es ist wirklich unverantwortlich! Das Geld dafür investieren Sie lieber in
eine gute Hundeschule.
 
Aus medizinischer Sicht ist die "Kastration" der Hunde und Katzen
(strenge Maßstäbe angelegt) überhaupt nicht zu verantworten:
Die, ihrer Keimdrüsen beraubten Tiere nehmen erheblich an Gewicht zu.
Irgendwann funktioniert ihre Schilddrüse nicht mehr so richtig, Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen und andere Leiden treten in Erscheinung.
Tierklinik-HH-Rahlstedt
Frühkastrationen:
"Den Hunden (männlich wie weiblich) und ihren Besitzern die Negativfolgen der Kastration zuzumuten ist eine Riesengemeinheit."
..."Können zu Entkalkungen (Osteoporose) im Alter führen (war bei uns vor 8-5 Jahren Mode, jetzt haben wir die Demineralisierungs-Probleme bei diesen Hündinnen). Hormonelle Dysbalance/ Haarausfall/ Teddyfell: sind ein Zeichen dafür, dass das Zusammenspiel der Hormon produzierenden Drüsen massiv gestört ist, was in der Folge meist zu Insuffizienzen diverser Drüsen, v.a. der Schilddrüse, führt." Dr. med. vet. Edgar Frhr. v. Cramm
mehr>>
 
Sie finden weiterführende Informationen durch die Links, die ich eingebaut habe,
sollten sich aber auch gerne auf eigene Faust durch die jeweilige Thematik
"googlen", oder zur klassischen Literatur greifen. Jedes bisschen Wissen, auch
jedes Infragestellen von althergebrachten Meinungen, von "Routine", kann Ihrem
Hund womöglich nachhaltige gesundheitsschädliche Folgen ersparen.
 
...Seit vielen Jahren versuchen wir unseren Kunden, die ihre Hündin "kastrieren" lassen wollen, dazu zu überreden, ihr wenigstens einen Eierstock zu belassen. Diese Praxis hat sich bewährt: Keine Blutungen mehr während des Zyklus
(bei vollständig entfernter Gebärmutter)- die Tiere bleiben schlank und vital.
Bei Rüden sind wir dazu übergegangen, das zu tun, was in der Humanmedizin
üblich Praxis ist: die Unterbrechung des Samenstrangs. Auch hier ist zu beobachten, dass die Tiere schlank und vital bleiben. Diese chirurgischen
Eingriffe bei Hündinnen und Rüden sind wesentlich unkomplizierter als die in
der Tiermedizin üblichen radikal-chirurgischen Vorgehensweisen - und deshalb
auch sehr viel preiswerter."
Zitat aus
http://www.kritische-tiermedizin.de/2007/Mord_und_
Totschlag.html
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Das Röntgenbild, das bei seiner Kastration im siebten Lebensmonat
gemacht wurde (weil er ja sowieso in Narkose lag), das quasi keine Anzeichen
von HD aufwies ( rechts HD-frei, links auch nur ganz eventuell ) war trügerisch.
HEUTE wissen wir, dass nur die Kombination mit so genanntem "Stressröntgen"
einen Aufschluss darüber gibt, ob eine Neigung zur HD besteht. Es soll Ärzte
geben, die eine Lockerheit der Hüften mittels Tastbefund, nach einem Dutzend Lebenswochen feststellen können, aber ich halte Sie für Ausnahmen.
Zitat Dr. Müller, Heinsberg

Sinn und Unsinn des Vor-Röntgens
In Hundesport und Züchterkreisen ist es Tradition, den Junghund im Alter von 4 - 6 Monaten Vor-Röntgen zu lassen um sarkastisch gesagt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bedauerlicherweise wird dabei häufig auf eine Sedation- oder Kurznarkose verzichtet, weil der Junghund das auf den Rücken Legen und Strecken der Hintergliedmaße häufig leidlich toleriert. Das Ergebnis sind oft nicht nur asymmetrisch abgebildete Hüftgelenke sondern auch scheinbar recht stabile Gelenke. Ein Trugschluss! Durch die spezielle Lagerung bei der HD-Aufnahme verdrehen sich nämlich Gelenkkapsel, Bänder und Muskulatur und täuschen stabile Gelenkverhältnisse vor.

Stress-Röntgenaufnahmen zur Früherkennung der HD
Eine gute Frühdiagnostik erfordert zwei Röntgenaufnahmen: eine in klassischer HD-Lagerung und eine zweite als Stressaufnahme. Dabei wird ein Sandsack oder Holzkeil zwischen die Hinterbeine gelegt und durch Zusammendrücken der Kniegelenke eine auswärts gerichtete Kraft auf beide Hüftgelenke ausgeübt. Mit dieser einfachen Methode lässt sich eine eventuelle Instabilität der Hüftgelenke nachweisen. Sie ist übrigens nicht abhängig von der angewandten Kraft. Die Oberschenkelköpfe lassen sich bereits durch leichte Kompression nach außen luxieren. Die Unterschiede zwischen beiden Aufnahmen sind oft frappierend: da eine als "normal" erscheinende Hüfte und dort ein stark luxierter Oberschenkelkopf. Fachleute berechnen anhand der Stressaufnahmen einen Instabilitätsindex, der Aufschluss über den Schweregrad der HD geben soll. Diese Unterschiede erklären vielleicht, warum manche Hunde, die beim offiziellen HD-Röntgen als "HD-frei" klassifiziert wurden, im Laufe der Jahre dennoch eine schwere HD mit Arthrose der Hüftgelenke entwickeln können. Beim HD-Verfahren wird bekanntlich keine Stressaufnahme durchgeführt.
mehr >>>

Meine Fragen an Dr. Müller und seine Antworten: HIER
unbedingt anschauen!!
DBO bei Junghunden (youtube)
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Paulchen hat (natürlich) das gute, teure Welpenfutter, das uns der Züchter empfohlen
hatte, bis zum 12.ten Monat weiter bekommen. Er wuchs und gedieh "prächtig",
und wir, dumm, wie wir waren, haben uns auch noch darüber gefreut.
HEUTE wissen wir, dass zu schnelles Wachstum Gift für Hundegelenke ist,
dass zu proteinreiches Hundefutter einem Welpen mehr schadet als nützt.
Darüber hinaus stellen wir uns heute die Frage, ob abwechslungsreiche, frische Nahrung, von Welpenbeinen an, unserem Hund nicht nur die Allergieanfälligkeit
erspart hätte, sondern auch die Folgen der genetischen Dispositionen in Sachen Gelenke. Je länger wir uns mit HD und anderem beschäftigen, desto sicherer
sind wir, dass viele Erkrankungen zu je einem Drittel genetisch bedingt sind, durch falsche Haltung und Überlastung entstehen oder gefördert werden, und nicht zuletzt durch enzymatisch tote, konservierte und belastete Industrienahrung.
Und wer noch glaubt, dass er einen Hund mit 15 Cent pro Portion Trockenfutter gesund ernähren kann (siehe Stiftung Warentest), sollte sich das vermeintlich gesparte Geldauf ein Sparbuch legen. Er wird es für Tierarztbesuche brauchen. mehr>>>
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Wir fanden unseren Dielenboden natürlich optimal zum Säubern,
ein kleiner Hund, schleppt ja doch schon eine ganze Menge Schmutz ins Haus..
HEUTE wissen wir, dass alle glatten Böden für Hunde, besonders während der Wachstumsphase "Gift" für die Gelenke sind, denn sie müssen sich beim starten
und landen weitaus mehr anstrengen, als auf einem "griffigen" Bodenbelag.
Bitte lesen Sie, was ein Fachmann dazu sagt. mehr>>
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Was haben wir doch für einen ausdauernden kleinen Hund, und wie schön er
nach jedem Spaziergang schläft, wie ein kleines Murmeltier..
HEUTE wissen wir, dass Überlastungen, gerade im Welpenalter, der HD zuträglich sind. Kleine Hunde laufen ihrem Rudelführer bis zur totalen Erschöpfung hinterher.
WIR sind in der Verantwortung, auf unsere Hunde zu achten und beim Spaziergang
auf die Uhr zu schauen, ganz gleich "wie schön er gerade spielt". Faustregel (nach Flückinger) 1 Minute pro Lebenswoche / pro Spaziergang!!
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Fazit: Wir glauben nicht nur, dass wir vieles falsch gemacht haben,
wir wissen es.
Es ist mir als Laien nahezu unmöglich, Hundehalter "aufklären" zu wollen; wenn
uns heute bei längeren Spaziergängen Welpen begegnen, die vor Erschöpfung
kaum noch ein Bein vor das andere bekommen, versuche ich zumindest, die Bitte
los zu werden, sich doch einmal bei Fachleuten wie Flückinger, Cramm
oder Schrader in Sachen "Großwerden" zu informieren.
In Sachen Frühkastration und Ernährung erscheint mir jeder Versuch einer "Aufklärung" nahezu noch aussichtsloser.
 
Alles, was mittlerweile einfach üblich ist, wird nicht mehr in Frage gestellt,
 
und Haus-Tierärzte weisen schlichtweg einfach nicht genügend auf die Gefahren hin,
die ich Ihnen hier GRÜN geschildert habe. Vielleicht wissen sie nicht genug darüber,
vielleicht ist das Interesse an gesund und vernünftig heranwachsenden Hunden auch nicht ausgeprägt genug. Ich weiß, dass das anmaßend und verunglimpfend klingt,
dabei will ich nicht DEN Tierärztestand in Verruf bringen, aber Aufklärung tut mehr
als Not. Und hier sind nun einmal die Tierärzte der erste und leider oftmals einzig akzeptierte Ansprechpartner der Hundehalter. Allein fünf Minuten vernünftige Tipps
von ihrer Seite könnten so manchem Hund viel Leid ersparen.
Gegen genetische Disposition ist auch ein Tierarzt machtlos, wenn der Welpe
auf der Welt ist, aber gegen Unwissenheit der Hundehalter ist er es nicht ganz.