(nicht nur unsere?) Rudelführerfehler

Familienzuwachs mit zu viel Gewicht und zu viel Bewegung und einer Frühkastration anstatt Erziehung

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Paul Fröhlich
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auf ein Wort:

Kranke Hunde sollen, besser, dürfen sich nicht vermehren, ganz klar.

Die Welt ist reich genug an armen Hundeseelen, die ein Zuhause dringend brauchen.

ABER Kastrationen sollten nur bei ausgewachsenen Hunden vorgenommen werden, sofern es medizinisch unabdingbar ist. Gegen ungewollte Vater und Mutterschaften reicht eine "Samenstrang-durchtrennung" oder ein Plastikhöschen in der Regel aus.

Bitte überlegen Sie immer, welch schweren Eingriff Sie vornehmen lassen -und lassen Sie sich gründlich aufklären. Nur, weil es gang und gäbe geworden ist, ein Tier dieser OP zu unterziehen, ist es noch lange nicht zwingend angebracht!!

Eine Kastration macht aus keinem Raufbold einen handzahmen Hund und ist keinesfalls ein Allheilmittel gegen eine eventuelle Rudel-Führungsschwäche!!
Wer also, wie wir, auf den derart schlechten Rat eines vermeintlich "wohlmeinenden" Arztes hört, verliert mit Sicherheit mehr als er gewinnt.

Und wer von dem natürlichen Lauf der Dinge bei einem Hundemädchen nicht gestört werden möchte, der möge die  Artikel von Herrn Dr. Schrader und Herrn Dr. Cramm noch ein zweites mal lesen.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Pr. Dr. Mark Flückinger
Universität Zürich:
Zitat
" Eine Fütterung, die den Hund sehr schnell wachsen, insbesondere schnell an Gewicht zunehmen lässt, fördert die fehlerhafte Entwicklung der Hüftgelenke nachweislich. Ein Hund mit Veranlagung zur HD, kann sich die Hüftgelenksdysplasie geradezu anfressen."
mehr >>>
 
 
Golden-Tabelle
Hunde-Gewicht in etwa:
(ohne Gewähr)
 
mit 2  Monaten 7-8 Kg
mit 3  Monaten 10-12 Kg
mit 4  Monaten 14-16 Kg
mit 5  Monaten 18-20 Kg
mit 6  Monaten 22-24 Kg
mit 7  Monaten 25-28 Kg
mit 8  Monaten 27-30 Kg
mit 12Monaten 28-32 Kg
ausgewachsen: 29-34 Kg
 
 
Tja, Herrschaften, ich hatte es früh "drauf", Herzen für mich zu gewinnen.
Liebe Hundefreunde,  jetzt möchte ich mich ausnahmsweise  zu  Wort  melden,
obwohl ich Paulchen versprochen habe,  dass er seine Webseite alleine gestalten
 darf,  aber beim Thema Rudelführerfehler  möchte ich selbst mit Ihnen sprechen.
 
Denn wir haben nicht nur einen vermeidbaren Fehler gemacht, wir haben so ziemlich alles  falsch  gemacht,  was man falsch machen kann.  Aus  Unwissenheit, aufgrund falscher Beratung,  fehlender Informationen, und zu Anfang aufgrund unseres ersten, vorsichtig formuliert: gedankenlosen Tierarztes:
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Wir haben dem Bauernhof-Hobby-Züchter nicht genau auf die Finger gesehen,
bzw.  die Unterlagen überprüft. Wir haben uns (natürlich) von den bezaubernden Hundebabys einwickeln lassen. Dabei hatten wir bei unserem ersten "mal gucken gehen" extra kein Geld mitgenommen, aber bitte, wozu gibt es Bankautomaten?
 
Was sicher für jeden nachvollziehbar ist, der erst einmal so ein Fellknäuel
auf den Arm genommen hat.  Der Verstand setzt aus, die Liebe ein. Leider
haben auch wir dazu beigetragen, dass ein "Vermehrer" sein Geld verdient.
Bauernhofhund ohne Papiere, ja, DAS war uns doch egal. Zumal es eh keine
Garantie auf einen HD-freien Hund gibt. Und auf einen Stammbaum haben wir
auch keinen Wert gelegt.
HEUTE würden wir keinen Hund aus unkontrollierter Zucht kaufen. Er brauchte
kein Champion zu sein, keine Ahnentafel haben, aus der blaues Blut tropft.
ABER dass  er aus einer verantwortungsvollen Zucht kommt,  dass seine
GANZE FAMILIE HD-frei ist, dass seine Eltern und Großeltern frisch und
vernünftig ernährt worden sind, dass die "Mutter" nicht als Wurfmaschine
 benutzt wird und wurde, DAS wären unsere Bedingungen. Und das kann man
  schon kontrollieren, darüber wird Ihnen auch jeder verantwortungsvolle Züchter
gerne Auskunft geben.
 
HD - Gefährdung
Zu den Rassen,  die besonders HD gefährdet sind gehören nach Untersuchungen
von Dr. Mark Flückiger von der Veterinär-Chirurgischen Klinik der Universität Zürich:
der Golden und der Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund,
Neufundländer, die Setter (Irish, English und Gordon)
Gründe für die nach wie vor  hohe Zahl  von HD Erkrankungen  sind der von den Rasseclubs gebilligte Zuchteinsatz dysplastischer Elterntiere (HD-Grad C), das Einkreuzen von schlecht  kontrollierten ausländischen Blutlinien (insbesondere
aus  England,  wo auch  für hochgradig  dysplastische  Hunde  keine Zuchtbe-
schränkung besteht!) und das weitgehende Fehlen einer Nachzuchtkontrolle.
Diese würde auch als  Grundlage für  eine  Zuchtwertschätzung dienen
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Wir haben uns (natürlich) den dicksten und tolpatschigsten
 Welpen aus dem Wurf ausgesucht.
 
Woraus man zweierlei ableiten kann, dass er erstens keine Probleme hat, sich
gegen die Geschwister am Napf durchzusetzen und ein kleiner "Haudegen" ist,
oder,  netter gesagt,  über eine gewisse innere und auch äußere Stärke verfügt. Zweitens, seine Gewichtszunahme ganz besonderes Augenmerk erfahren sollte.
 
HEUTE wissen wir,  dass Welpen, die besonders "charakterstark" sind,  eine besonders konsequente und aufmerksame Erziehung brauchen. Dafür braucht
man Zeit, Geduld und Nervenstärke. Darüber hinaus ist zu schnelles Wachstum,
bei dem die Gelenke kaum mithalten können,  ausgesprochen HD - fördernd.
Ohne "hoch gehungert" zu werden, sollten Hunde bereits im Wachstum schlank gehalten werden, auch wenn das Erwachsenwerden somit vielleicht 2-3 Monate
länger dauert.
Die Gefahr, dass ins Kraut schießende Hunde Gelenkprobleme
bekommen, wird definitiv von viel zu vielen Ärzten unterschätzt!
 
"Der Hund sollte möglichst langsam und mager groß werden. Er erreicht seine genetisch vorgesehene Größe dann halt erst ein bis zwei Monate später."
Daniel Koch
 
BITTE informieren Sie sich genauestens, was für die jeweilige Rasse noch als
normal gilt und stellen Sie besser zu früh als zu spät auf "Erwachsenenfutter" um.
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 Da unser Paulchen versuchte, uns zu erziehen und seinen Willen durchzusetzen,
riet uns unser erster TA dringend zu einer Frühkastration: "denn wir würden mit unserem Hund, einem Alpha-Tier, sonst nicht fertig".
 
HEUTE wissen wir, dass eine konsequente Erziehung mit ruhiger Hand,
das Problem hätte lösen müssen. Wer das Maß an Autorität nicht findet,
um sich als Rudelführer durchzusetzen, sollte besser ganz die Hände
von Welpen lassen.
 
Eine Kastration "um ihm den Schneid abzukaufen" ist mit Sicherheit
die falsche Wahl des Mittels bei ungebärdigen Rüden.
 
Der gesamte Hormonhaushalt des jungen Hundes wird durch die Früh-Kastration
aus der Bahn geworfen, was einigen Krankheiten, bis hin zur HD, Vorschub leistet.
Dass  andere  Hunde ihn  lebenslang nicht für voll nehmen  und dominieren wollen,
ist  für  seine  Psyche  auch  eine  wirklich  nicht  zu  unterschätzende Belastung.
Ich  höre unseren damaligen TA  noch  sagen:  Dann bleibt "er" ein Leben lang ein Kasper..  DAS  fanden wir nicht schlimm,  aber über die Gefahren einer Kastration,
wurden wir NICHT aufgeklärt. Lassen Sie keinen Hund wegen leichterer Führbarkeit kastrieren,  es ist wirklich unverantwortlich!  Das Geld dafür investieren Sie lieber in
eine gute Hundeschule.
 
Aus medizinischer Sicht ist die „Kastration“ der Hunde und Katzen
(strenge Maßstäbe angelegt) überhaupt nicht zu verantworten:
Die, ihrer Keimdrüsen beraubten Tiere nehmen erheblich an Gewicht zu.
 Irgendwann funktioniert ihre Schilddrüse nicht mehr so richtig, Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen und andere Leiden treten in Erscheinung.
Tierklinik-HH-Rahlstedt
 
Frühkastrationen:
"Den Hunden (männlich wie weiblich) und ihren Besitzern die Negativfolgen der Kastration zuzumuten ist eine Riesengemeinheit."
..."Können zu Entkalkungen (Osteoporose) im Alter führen (war bei uns vor 8-5 Jahren Mode, jetzt haben wir die Demineralisierungs-Probleme bei diesen Hündinnen). Hormonelle Dysbalance/ Haarausfall/ Teddyfell: sind ein Zeichen dafür, dass das Zusammenspiel der Hormon produzierenden Drüsen massiv gestört ist, was in der Folge meist zu Insuffizienzen diverser Drüsen, v.a. der Schilddrüse, führt."    Dr. med. vet. Edgar Frhr. v. Cramm
mehr>>
 
Sie finden weiterführende Informationen durch die Links, die ich eingebaut habe, sollten sich  aber  auch  gerne  auf  eigene  Faust  durch  die jeweilige Thematik
 "googlen",  oder zur klassischen Literatur greifen. Jedes bisschen Wissen, auch
jedes Infragestellen von althergebrachten Meinungen, von "Routine", kann Ihrem
Hund womöglich nachhaltige gesundheitsschädliche Folgen ersparen.
 
...Seit vielen Jahren versuchen wir unseren Kunden, die ihre Hündin „kastrieren“ lassen wollen, dazu zu überreden, ihr wenigstens einen Eierstock zu belassen. Diese Praxis hat sich bewährt:  Keine Blutungen mehr während des Zyklus
(bei vollständig entfernter Gebärmutter)– die Tiere bleiben schlank und vital.
Bei Rüden sind wir dazu übergegangen, das zu tun, was in der Humanmedizin
üblich Praxis ist: die Unterbrechung des Samenstrangs. Auch hier ist zu beobachten, dass die Tiere schlank und vital bleiben. Diese chirurgischen
Eingriffe bei Hündinnen und Rüden sind wesentlich unkomplizierter als die in
der Tiermedizin üblichen radikal-chirurgischen Vorgehensweisen – und deshalb
auch sehr viel preiswerter."
Zitat aus
http://www.kritische-tiermedizin.de/2007/Mord_und_
Totschlag.html
 
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Das Röntgenbild,  das  bei  seiner  Kastration  im  siebten  Lebensmonat
gemacht wurde (weil er ja sowieso in Narkose lag), das quasi keine Anzeichen
von HD aufwies ( rechts HD-frei, links auch nur ganz eventuell ) war trügerisch.
 
HEUTE  wissen  wir,  dass  nur  die Kombination mit so genanntem "Stressröntgen" einen  Aufschluss  darüber gibt,  ob  eine  Neigung zur HD besteht.   Es soll Ärzte
geben,  die  eine  Lockerheit der Hüften  mittels Tastbefund,  nach einem Dutzend Lebenswochen feststellen können, aber ich halte Sie für Ausnahmen.
 
 
Zitat Dr. Müller, Heinsberg

Sinn und Unsinn des Vor-Röntgens
In Hundesport und Züchterkreisen ist es Tradition, den Junghund im Alter von 4 - 6 Monaten Vor-Röntgen zu lassen um sarkastisch gesagt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bedauerlicherweise wird dabei häufig auf eine Sedation- oder Kurznarkose verzichtet, weil der Junghund das auf den Rücken Legen und Strecken der Hintergliedmaße häufig leidlich toleriert. Das Ergebnis sind oft nicht nur asymmetrisch abgebildete Hüftgelenke sondern auch scheinbar recht stabile Gelenke. Ein Trugschluss! Durch die spezielle Lagerung bei der HD-Aufnahme verdrehen sich nämlich Gelenkkapsel, Bänder und Muskulatur und täuschen stabile Gelenkverhältnisse vor.

Stress-Röntgenaufnahmen zur Früherkennung der HD
Eine gute Frühdiagnostik erfordert zwei Röntgenaufnahmen: eine in klassischer HD-Lagerung und eine zweite als Stressaufnahme. Dabei wird ein Sandsack oder Holzkeil zwischen die Hinterbeine gelegt und durch Zusammendrücken der Kniegelenke eine auswärts gerichtete Kraft auf beide Hüftgelenke ausgeübt. Mit dieser einfachen Methode lässt sich eine eventuelle Instabilität der Hüftgelenke nachweisen. Sie ist übrigens nicht abhängig von der angewandten Kraft. Die Oberschenkelköpfe lassen sich bereits durch leichte Kompression nach außen luxieren. Die Unterschiede zwischen beiden Aufnahmen sind oft frappierend: da eine als „normal" erscheinende Hüfte und dort ein stark luxierter Oberschenkelkopf. Fachleute berechnen anhand der Stressaufnahmen einen Instabilitätsindex, der Aufschluss über den Schweregrad der HD geben soll. Diese Unterschiede erklären vielleicht, warum manche Hunde, die beim offiziellen HD-Röntgen als „HD-frei“ klassifiziert wurden, im Laufe der Jahre dennoch eine schwere HD mit Arthrose der Hüftgelenke entwickeln können. Beim HD-Verfahren wird bekanntlich keine Stressaufnahme durchgeführt.
 mehr >>>

Meine Fragen an Dr. Müller und seine Antworten: HIER
 
unbedingt anschauen!!
DBO bei Junghunden (youtube)
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Paulchen hat (natürlich) das gute, teure Welpenfutter, das uns der Züchter empfohlen hatte, bis zum 12.ten Monat weiter bekommen. Er wuchs und gedieh "prächtig",
und wir, dumm, wie wir waren, haben uns auch noch darüber gefreut.
 
HEUTE  wissen wir,  dass zu schnelles Wachstum Gift für Hundegelenke ist,
dass zu proteinreiches Hundefutter einem Welpen mehr schadet als nützt.
Darüber hinaus stellen wir uns heute die Frage, ob abwechslungsreiche, frische Nahrung, von Welpenbeinen an, unserem Hund nicht nur die Allergieanfälligkeit
erspart hätte, sondern auch die Folgen der genetischen Dispositionen in Sachen Gelenke. Je länger wir uns mit HD und anderem beschäftigen, desto sicherer
sind wir, dass viele Erkrankungen zu je einem Drittel genetisch bedingt sind, durch falsche Haltung und Überlastung entstehen oder gefördert werden, und nicht zuletzt durch enzymatisch tote, konservierte und belastete Industrienahrung.
 
Und wer noch glaubt, dass er einen Hund mit 15 Cent pro Portion Trockenfutter gesund ernähren kann (siehe Stiftung Warentest), sollte sich das vermeintlich gesparte Geld auf ein Sparbuch legen. Er wird es für Tierarztbesuche brauchen. mehr>>>
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Wir fanden unseren Dielenboden natürlich optimal zum Säubern, ein kleiner Hund, schleppt ja doch schon eine ganze Menge Schmutz ins Haus..
 
HEUTE  wissen wir,  dass  alle glatten Böden für Hunde,  besonders  während der Wachstumsphase "Gift" für die Gelenke sind, denn sie müssen sich beim starten
und landen weitaus mehr anstrengen, als auf einem "griffigen" Bodenbelag.
Bitte lesen Sie, was ein Fachmann dazu sagt. mehr>>
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Was haben wir doch für einen ausdauernden kleinen Hund, und wie schön er nach jedem Spaziergang schläft, wie ein kleines Murmeltier..
 
HEUTE wissen wir, dass Überlastungen, gerade im Welpenalter,  der HD zuträglich sind.  Kleine Hunde laufen ihrem Rudelführer bis zur totalen Erschöpfung  hinterher. WIR sind in der Verantwortung, auf unsere Hunde zu achten und beim Spaziergang
 auf die Uhr zu schauen,  ganz gleich "wie schön er gerade spielt". Faustregel (nach Flückinger) 1 Minute pro Lebenswoche / pro Spaziergang!!
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Fazit: Wir glauben nicht nur, dass wir vieles falsch gemacht haben, wir wissen es.
Es ist mir als Laien nahezu unmöglich, Hundehalter "aufklären" zu wollen;  wenn
uns  heute  bei  längeren Spaziergängen Welpen begegnen, die vor Erschöpfung
kaum noch ein Bein vor das andere bekommen, versuche ich zumindest, die Bitte
 los  zu  werden,  sich doch einmal  bei  Fachleuten wie  Flückinger,  Cramm  oder Schrader in Sachen "Großwerden" zu informieren. 
 
In Sachen Frühkastration und Ernährung erscheint mir Aufklärung sogar noch
aussichtsloser zu sein.
 
 Alles,  was mittlerweile einfach üblich ist,  wird nicht mehr in Frage gestellt,
und Haus-Tierärzte weisen schlichtweg einfach nicht genügend auf die Gefahren hin, die ich Ihnen hier GRÜN geschildert habe. Vielleicht wissen sie nicht genug darüber, vielleicht ist das Interesse an gesund und vernünftig heranwachsenden Hunden auch nicht  ausgeprägt  genug. Ich weiß, dass  das  anmaßend und verunglimpfend klingt,
 dabei  will ich  nicht  DEN Tierärztestand in Verruf bringen,  aber Aufklärung tut mehr
als Not. Und  hier sind  nun einmal  die Tierärzte der erste  und leider oftmals einzig akzeptierte Ansprechpartner der Hundehalter. Allein fünf  Minuten  vernünftige Tipps  von ihrer Seite könnten so manchem Hund viel Leid ersparen.
 
Gegen genetische Disposition ist auch ein Tierarzt machtlos, wenn der Welpe
auf der Welt ist, aber gegen Unwissenheit der Hundehalter ist er es nicht ganz.