|
DIE BIORESONANZ IN DER THERAPIE DER ARTHROSE DES
HUNDES: KLINISCHE FÄLLE
Stefania Pinna,* Antonio Venturini **
Seite 1 von 4
Studien und Forschungsarbeiten: klinische Studie über die Arthrose des Hundes –
2007 Prof. A. Venturini – Dr. S. Pinna
Institut für Veterinärmedizin – Chirurgische Abteilung Alma mater Studiorum –
Universität Bologna
- Alle Rechte vorbehalten ConsForm & ABM Italia - Web- www.consform.it - Mail
info@consform.it
* Forscherin, Institut für Veterinärmedizin – Chirurgische Abteilung
Alma mater Studiorum – Universität Bologna.
** Ordentlicher Professor für Chirurgische Veterinärmedizin
Institut für Veterinärmedizin – Chirurgische Abteilung
Alma mater Studiorum – Universität Bologna.
ZUSAMMENFASSUNG
An 11 Hunden, die in die Ambulanzen des Instituts für Veterinärmedizin,
Chirurgische Abteilung der Alma
Mater Studiorum, Universität Bologna, gekommen sind, wurde eine klinische Studie
durchgeführt.
Mittels einer klinischen und Röntgenuntersuchung wurde die Diagnose einer
Arthrose (DJD: Degenerative
Joint Disease) gestellt, die sekundär nach einer Dysplasie oder einem Trauma
aufgetreten ist. Die Patienten
wurden der Magnet-Bioresonanzbehandlung mit dem Medithera Homesystem/M1000 mit
pulsierenden
Magnetfeldern von geringer Intensität in insgesamt 24 Sitzungen unterzogen.
Die erzielten Ergebnisse
wurden mittels einer klinischen und Röntgenuntersuchung zu Behandlungsende und
einer Nachbetreuung
von 4-10 Monaten bewertet. Unzweifelhaft ergab sich eine schmerzstillende und
entzündungshemmende
Wirkung der ambulanten Behandlung, die auch als vollwertiger Ersatz der
medikamentösen Therapie in
Fällen von chronischer Arthrose beim Hund nützlich sein kann.
KLINISCHE STUDIE
Ziel: Bewertung der klinischen Wirksamkeit der Therapie mit einem medizinischen
Elektrogerät zur
Behandlung des chronischen Schmerzes und für die Regenerierung von Zellen, die
an der
Knochensubstanznachbildung abgeschätzt wird, an Patienten der Rasse Hund, die an
Arthrose leiden.
Protokoll „Medithera-Vet System“
A) Zur Diagnose kommt man mittels folgendem Protokoll:
1. Klinische Untersuchung: Objektive allgemeine und spezielle Untersuchung
(orthopädische
Untersuchung).
Orthopädische Untersuchung:
· Grad des Lahmens
· Schwellung
· Schmerzempfindlichkeit bei Palpation
· Schmerzempfindlichkeit bei passiven Bewegungen
· ROM (Bewegungsradius)
2. Blut- und biochemische Untersuchung
3. Sedierung und Analgesie bzw. Anästhesie
4. Begleitende Befundungen
· - Röntgenuntersuchung
· - Untersuchung der Synovialflüssigkeit
DIE BIORESONANZ IN DER THERAPIE DER ARTHROSE DES HUNDES: KLINISCHE FÄLLE
Stefania Pinna,* Antonio Venturini **
Seite 2 von 4
Studien und Forschungsarbeiten: klinische Studie über die Arthrose des Hundes –
2007 Prof. A. Venturini – Dr. S. Pinna
Institut für Veterinärmedizin – Chirurgische Abteilung Alma mater Studiorum –
Universität Bologna
- Alle Rechte vorbehalten ConsForm & ABM Italia - Web- www.consform.it - Mail
info@consform.it
B) Einschluss des Patienten in die klinische Studie
Kenntnisnahme der Verfahren der klinischen Untersuchung und Zustimmung zur
Vorgangsweise durch den
Eigentümer des Hundes.
Eigenschaften des Patienten: Spezies Hunde aller Rassen, keine Altersbegrenzung,
keine laufende
entzündungshemmende Behandlung, mit nach dem angegebenen Protokoll
diagnostizierter Arthrose.
C) Behandlung
Die Behandlung sieht die Anwendung der „Magnet-Bioresonanz“ mittels des
Medithera
Hometsystem/M1000 mit pulsierenden Magnetfeldern von schwacher Intensität vor.
Der Patient wird 24 Sitzungen mit einer Dauer von jeweils 18 Minuten und einer
Häufigkeit von 3 Sitzungen
pro Woche (insgesamt 2 Monate) unterzogen. Die einzelne Sitzung besteht aus der
Anwendung der
Spulenmatte (Ganzkörpertherapie), Programm MEDA01 mit „Sensitiv“ Intensität für
10 Minuten und danach
aus der lokalen Anwendung des Kissens, Programm MEDA01 mit Intensität 1 für 8
Minuten.
Die Sitzungen erfordern keine Durchführung einer Anästhesie.
D) Bewertung der Wirksamkeit
Bei der 12. Sitzung wird eine orthopädische Untersuchung durchgeführt.
Bei der 24. Sitzung, dem Ende der Behandlung, wird die orthopädische
Untersuchung, die
Röntgenuntersuchung und die Untersuchung der Synovialflüssigkeit (falls die
Flüssigkeit zu Beginn der
Studie signifikante Abweichungen aufgewiesen hat) wiederholt.
E) Nachbetreuung:
Fragebogen für den Besitzer des Hundes 4-10 Monate nach Beendigung der Therapie.
Das Protokoll wurde angewandt an:
Anzahl Patienten: 15
männlich: 9
weiblich: 6
Alter: Im Durchschnitt 8,2 Jahre ± 4,2
Gewichtsklassen:
5 Hunde 6-10 Kg
2 Hunde 11-13 Kg
8 Hunde 22-48 Kg.
Diagnose: Arthrose
Betroffenes Gelenk:
- Zwischenwirbelgelenk 2 Hunde
- Knie 7 Hunde
- Knöchel 1 Hund
- Ellbogengelenk 4 Hunde
- Schulter 1 Hund.
Anzahl Patienten mit abgeschlossener Studie: 11 (73%)
DIE BIORESONANZ IN DER THERAPIE DER ARTHROSE DES HUNDES: KLINISCHE FÄLLE
Stefania Pinna,* Antonio Venturini **
Seite 3 von 4
Studien und Forschungsarbeiten: klinische Studie über die Arthrose des Hundes –
2007 Prof. A. Venturini – Dr. S. Pinna
Institut für Veterinärmedizin – Chirurgische Abteilung Alma mater Studiorum –
Universität Bologna
- Alle Rechte vorbehalten ConsForm & ABM Italia - Web- www.consform.it - Mail
info@consform.it
Ergebnisse
Auf dem Gebiet der Veterinärorthopädie wird der Schmerz vorwiegend durch
Feststellen des Grades des
Lahmens und der Reaktion des Patienten auf Palpation und auf passive Bewegungen
bewertet.
Für die Funktionstüchtigkeit des Gelenks sind der Grad des Lahmens und der
Bewegungsradius
Indikatoren.
In der vorliegenden Studie wurde der Grad des Lahmens in 5 Schweregrade
(Punktzahl von 0 bis 4)
eingeteilt:
0 – kein Lahmen: die Bewegung ist nicht beeinträchtigt
1 – leicht: leicht beeinträchtigte Bewegung, die Funktionstüchtigkeit bleibt
gewahrt
2 – mild: beeinträchtigte Bewegung, die Funktionstüchtigkeit bleibt gewahrt
3 – mäßig: beeinträchtigte Bewegung, unterbrochene Funktionstüchtigkeit
4 – schwer: beeinträchtigte Bewegung, verlorene Funktionstüchtigkeit
Der Grad des anfänglichen Lahmens war in 4 Fällen 1, in 4 Fällen 2, in 1 Fall 3
und in 2 Fällen 4. Bei der
12. Sitzung hatte sich der Grad in 4 Fällen auf 0, in 6 Fällen auf 1 und in 1
Fall auf 2 verringert. Nach der 24.
Sitzung war das Lahmen in 7 Fällen verschwunden (Grad 0), hatte sich in 2 Fällen
auf Grad 1 verbessert
und bei den übrigen 2 Fällen war Grad 1 gleich geblieben.
Die Schmerzempfindlichkeit bei Palpation und bei passiven Bewegungen, die zu
Beginn der
Behandlung bei 8 von 11 Hunden vorhanden war, verschwanden bei 6 von 8 Hunden
(75 %) und dieser
Wert hatte sich bei der 24. Sitzung nicht geändert.
Der Bewegungsradius erwies sich bei allen Patienten gegenüber dem Bezugswert für
jedes Gelenk und
des Standards für die Rasse als verringert. Dieser hat sich zu Ende der Studie
gebessert, aber nicht dem
Bewegungsradius des Gelenks der gegenüberliegende Seite angeglichen, da er mit
dem Grad von Fibrose
der Gelenkskapsel verbunden ist.
Die Blut- und biochemische Untersuchung wurde durchgeführt, um ein korrektes
anästhesistisches
Protokoll durchführen zu können. Sie hat für die Zwecke dieser Studie keine
Erkenntnisse erbracht.
Die Röntgenuntersuchung hat bei 100 % der Hunde das Vorhandensein von
offenkundigen Anzeichen
von DJD (Osteophyten, Enthesiophyten und subchondrale Sklerose) in verschiedenen
Entwicklungsstadien
in Verbindung mit dem chronischen Verlauf der Erkrankung aufgezeigt. Die bei der
24. Sitzung
durchgeführte Untersuchung hat keine nennenswerten Veränderungen gezeigt.
Die Untersuchung der Synovialflüssigkeit wurde nur an 3 Hunden durchgeführt,
nämlich an den Fällen,
bei denen ein Austritt aus den Synovialmembranen mit sichtbarer Vermehrung der
Flüssigkeit vorlag. Die
Untersuchung hat keine signifikante chemische bzw. physikalische und
morphologische Veränderung
erwiesen, deshalb wurde sie zu Ende der Therapie nicht mehr wiederholt. Es wurde
nur die sichtbare
Rückbildung der Synovialmembranen zum Normalzustand bewertet. Bei den übrigen 8
Hunden wurde keine
Protrusion aufgrund des chronischen Verlaufs der Erkrankung festgestellt.
Nachbetreuung mittels Fragebogen: Die Ergebnisse sind bei 3 Hunden 5-6 Monate
konstant geblieben,
danach ist wieder ein Lahmen mit einem leichteren Grad als zu Anfang der Studie
aufgetreten. Bei
6 Hunden gab es bisher keinen Rückfall (3 Hunde nach 4 Monaten und 3 Hunde nach
10 Monaten). Bei den
übrigen beiden Hunden wurde die Behandlung zwar zu Ende geführt, aber es gelang
nicht, den
Hundehaltern den Fragebogen in einem Abstand von 4 Monaten zukommen zu lassen.
DIE BIORESONANZ IN DER THERAPIE DER ARTHROSE DES HUNDES: KLINISCHE FÄLLE
Stefania Pinna,* Antonio Venturini **
Seite 4 von 4
Studien und Forschungsarbeiten: klinische Studie über die Arthrose des Hundes –
2007 Prof. A. Venturini – Dr. S. Pinna
Institut für Veterinärmedizin – Chirurgische Abteilung Alma mater Studiorum –
Universität Bologna
- Alle Rechte vorbehalten ConsForm & ABM Italia - Web- www.consform.it - Mail
info@consform.it
0
1
2
3
4
5
6
7
0 1 2 3 4
Grad des Lahmens
Verlauf des Lahmens während der Behandlung mit Medithera
Zeit 0 12. Behandlung 24. Behandlung
Diskussion und Schlussfolgerung
Die Altersarthrose beim Hund ist selten eine primäre (Alters-)Erkrankung,
sondern vorwiegend eine
degenerative Erkrankung (DJD: Degeneratives Gelenkleiden), die ihren Ursprung in
der Gelenksdysplasie
(Inkongruenz, Wackelgelenk, fehlende Verbindung der sekundären
Knochenbildungszentren) oder in einem
traumatischen Faktor (Kreuzbandriss, Verstauchung, Prellung) hat. Nur die
chirurgische Behandlung in den
Anfangsstadien dieser Erkrankungen kann diese degenerative Entwicklung
verhindern oder verlangsamen.
Die medikamentöse Behandlung ist vorwiegend symptomatisch und nützlich bei einem
Wiederakutwerden
der chronischen Erkrankung, damit kann aber selten der Zustand des Wohlbefindens
über längere
Zeiträume hinweg aufrecht erhalten werden.
Mit der Magnet-Bioresonanz wurde eine
Milderung/ein Verschwinden der Symptome bei 81,8 % (9 von 11)
der behandelten Fälle erreicht. Es ist zu unterstreichen, dass die Besserung bei
72,7 % der Fälle bereits bei
der 4.-7. Sitzung sichtbar war. Nur in 2 Fällen ist trotz der Milderung
des Schmerzempfindens bei Palpation
das anfängliche leichtgradige Lahmen nicht verschwunden. Die mangelnde
Wirksamkeit wurde zum Teil der
fehlenden Beständigkeit des Hundehalters und dem schlechten Betragen des
Patienten zugeschrieben.
Die Wirksamkeit blieb bei 33,3 % (3 von 9 nachverfolgten Hunden) bis zu 6 Monate
lang bestehen und bei
66,7 % (6 von 9) der Hunde ist während der ganzen Nachbetreuung kein Rückfall
aufgetreten.
Das Fehlen einer Milderung der Anzeichen bei der Röntgenuntersuchung als
Indikator der
Knochennachbildung durch regenerative Aktivität, die von der Magnet-Bioresonanz
bekannt ist, findet seine
Rechtfertigung darin, dass nur ein Zyklus von Sitzungen durchgeführt wurde.
Als Schlussfolgerung wird erachtet, dass die objektive funktionelle Erholung,
das Verschwinden des
Schmerzes und die nicht weniger wichtige Zufriedenheit der Hundehalter Anzeichen
für die unzweifelhafte
Wirksamkeit der Therapie mit dem medizinischen Elektrogerät zur Behandlung des
chronischen Schmerzes
sind.
Es wäre interessant, eine Gruppe von Patienten dazu bringen zu können, eine
größere Anzahl von Zyklen
durchzuführen und dann die eventuelle langfristige Milderung der Anzeichen bei
der Röntgenuntersuchung
bewerten zu können.
Dr. Stefania Pinna, DVM, PhD
Forscherin
Institut für Veterinärmedizin – Chirurgische Abteilung
Alma mater Studiorum – Universität Bologna
da ich
technisch keine Möglichkeit gefunden habe, diese pdf Datei zu
verlinken,
habe
ich sie kopiert -mit dem Hinweis auf den Urheber
Dr. Stefania Pinna,
Uni Bologna
zurück
|